Gemeinsame Ausstellungen

Gemeinsame Ausstellungen

Unsere Ausstellungen finden Sie auf der Startseite unten links. Eine neue Ausstellung ist anlässlich '100 Jahre UFA' für 2017 geplant

70 Jahre danach: Rückbesinnung auf Ende und Neuanfang:

„Wie ein Phönix in der Asche!“


Film und Zeitgeist der Jahre 1945-1949

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Wie die Menschen in Deutschland die schwierigen Jahre nach dem Ende des Zweiten Welt-krieges bis zur „Geburt“ der neuen deutschen Staaten BRD und DDR erlebt haben, spiegelt die Ausstellung „Hurra wir leben noch!“
Insbesondere im Medium des deutschen Spielfilms findet sich die Zeitstimmung von damals – zwischen Entnazifizierung, alliierter Besatzung, Schwarzmarkt, Trümmerlandschaft und der Suche nach neuen (politischen) Ordnungen – in besonders authentischer Weise: Filme wie „Liebe 47“, „Irgendwo in Berlin“, „Die Mörder sind unter uns“ usw. lassen uns auf vielfache Weise eintauchen in die psychischen Befindlichkeiten der deutschen Seele in jener dramati-schen Zeit.
Mit Hilfe von Zeitdokumenten wird in einer kompakten Ausstellung der Jahre vom Kriegs-ende bis zur die Verabschiedung des Grundgesetzes gedacht. Auf ca. 40 Bildtafeln werden so-wohl politische, alltagsgeschichtliche und filmhistorische Dokumente spannend und informa-tiv aufgearbeitet. Dazu können Vitrinen bestückt und Themenabende gestaltet werden. Wir danken dem Deutschen Filminstitut (Ffm.) für die Unterstützung des Projektes.

 

Wolfgang Hoffmann / Torsten Reters

DER UNTERGANG DER WEIMARER REPUBLIK


WEIMAR-ENDE

Vor 80 Jahren endete das erste demokratische Experiment in Deutschland. Die Ausstellung zeigt, wie Politik, Kultur und Alltagsleben in den Jahren 1928 bis 1933/34 von den ideologischen Auseinandersetzungen und den Kampf gegen den nationalsozialistischen Ungeist geprägt waren. Es wird verdeutlicht, dass die sogenannte „Machtergrei-fung” die demokratischen Verhältnisse fast schlagartig beendete, den Antisemitismus legitimierte und viele Kultur-schaffende in die innere und äußere Emigration trieb. Die Ausstellung zeigt wie die politische Radikalisierung die ökonomische Krise (mit Hunger und Arbeitslosigkeit im Gefolge) begleitete. Die Sorgen des „kleinen Mannes” werden ebenso inszeniert wie seine Lust auf Freizeit, „Wochend´ und Sonnenschein”. Der Blick fällt auf die reichhaltige Kulturlandschaft der Endphase der Weimarer Republik. Stars wie Marlene Dietrich und Lilian Harvey, Heinz Rühmann und Willy Fritsch bevölkerten die Leinwand in populären Tonfilmoperetten, während Literaten vom Schlage eines Tucholsky das Ende der geistigen Freiheit nach 1933 voraussahen. Das Ausstellungsprojekt zeigt: 1. die politisch-historische Entwicklung der Jahre 1928 bis 1933/34 mit der politischen Radikalisierung von „rechts” (NSDAP) und „links” (KPD), 2. das kulturelle Leben gegen Ende der Weimarer Jahre mit seinen Übergängen zur NS-Ära: (Film, Kino, Literatur, Exil, Bücherverbrennung), 3. Die Alltagskultur der 20er und frühen 30er Jahre (Arbeitslosigkeit, Hunger, Depression, Freizeit, Tanz, Mode, Sport) sowie den sich abzeichnenden Antisemitismus und seine Auswirkungen.
 

„Sissi war nicht alles!“

Das bundesdeutsche Kino der 1950er-Jahre als Spiegel von Zeitgeist und Gesellschaft

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Kaum ein anderes Medium entfaltete in den Jahren des beginnenden deut-schen Wirtschaftswunders eine solche Breitenwirkung wie der Kinofilm. Die Palette spannt sich über den Heimat- und Historienfilm bis hin zu gesellschafts-bezogenen Gegenwartsfilmen, Kriegs-, Liebes- und Ehestreifen.
Gerade der deutsche Heimatfilm zeigt: Bereits fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die Welt für viele schon wieder in Ordnung. Die Menschen wollten sich im Kino wieder entspannen und die unrühmliche und unangenehme Vergangenheit vergessen. So gab es biedere Familienidyllen auf der Leinwand, die zum tatsächlichen Heiratsboom in der Gesellschaft passten. Die erste Welle deutscher Militärfilme setzte 1954 ein, ein Jahr später trat die BRD der NATO bei. Autoren wie Wolfgang Staudte begannen zögerlich sich auch mit der NS-Vergangenheit und den Zeitproblemen auseinanderzusetzen. Die Masse bevorzugte bis gegen Ende der Dekade eher anspruchslosere Kost à la „Sissi“.

 

„Tanz auf dem Vulkan!“ 

Film und Propaganda 1933 bis 1945

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Die Spielfilme der Jahre 1933 bis 1945 lassen uns eintauchen in die politisch zensierten Wunschträume, Ängste und Sehnsüchte der Menschen im NS-Deutschland. Die Inhalte, insbesondere wenn sie publikumswirksame Po-pularität erlangten, entsprachen nicht nur den Einstellungen ihrer künst-lerischen und politischen Macher, sondern auch der Mentalität der Zuschauer.
Das Nazi-Kino mit seinen Stars – von Hans Albers über Heinz Rühmann bis Zarah Leander – wurde zur Traumfabrik des schönen Scheins fernab der Rea-lität. Leichte Kost dominierte die Leinwand. Antisemitische und nationalsozia-listische Einstellungen finden sich vor allem in besonders vom Regime herausgestellten Propaganda-Streifen wie „Jud Süß“ (1940), „Kolberg“ (1945)  oder „Hitlerjunge Quex“(1933).

 

What do you know about Slovakia?

Entdecken Sie die Slowakei!

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Mit Hilfe der Ausstellung machen Sie einen touristischen und kulturhistorischen  Streifzug durch die Slowakei. Das neue EU-Land Slowakei lockt die Touristen mit seinen vielfältigen Attraktionen! Die Hauptstadt Bratislava (mit wunderschöner Altstadt) gilt zu Recht als Vorstadt Wiens und wird als kommende europäische Wirtschaftsmetropole an der Donau gehandelt. Die historischen Kurorte an der Waag entdecken heute sogar die arabischen Prinzen für sich! Zahlreiche der malerischen Städtchen zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Einige davon blicken seit dem Mittelalter auf eine „deutsche“ Siedlungstradition zurück. Die Naturschönheiten des Landes laden zum Wandern, Klettern, Radeln und Skifahren ein, allen voran die hohe Tatra (das kleinste Hochgebirge der Welt). Interessante Höhlen und Grotten locken die geologisch Interessierten.

 
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